Kontakt  I  Impressum  I  Rechtliche Hinweise

 

StartseiteKüblachFlora und FaunaDarstellerEpisodenFanshopFanclub

 

Startseite > Darsteller > Interview mit Teresa Klamert

Foto: 3F-Fanclub

 

Interview

Naturtalent mit Disziplin

 Interview mit Teresa Klamert, 2007

 

 

 

 

 

Höher, schneller, weiter – zielorientiert eiferte Teresa Klamert diesen Idealen im Leichtathletiksport nach. Ändern sollte sich daran vorerst nichts. Das jedenfalls glaubte Teresa Klamert noch Anfang 2006. Dann kam alles ganz anders. Das bis dato bekannte Leben der 1992 geborenen Münchnerin veränderte sich grundlegend. Eine Menge Fragen und eine große Portion Neugier, brachten uns mit Teresa Klamert in München zusammen.

 

 

Teresa, die ersten vier Folgen sind über den Bildschirm gelaufen. Wie ist das Leben als Serienstar?

Ehrlich gesagt, nicht anders als früher. Okay, die Leute erkennen einen und die erste Autogrammpost habe ich bekommen. Doch sonst ist da nichts anders im Gegensatz zu dem Leben vor „Forsthaus Falkenau“. Ich bin kein Star. Ich bin noch immer Teresa. Dafür sorgen meine Familie und meine Freunde. Auch hänge ich das nicht an die große Glocke und laufe damit Reklame für meine Person. Meine Umgebung, wie auch meine Lehrer wissen es, aber sprechen mich nicht darauf an. Es gehört zu mir mit dazu, genauso wie ein andere Schüler eben toll zeichnen kann oder sportlich erfolgreich ist.

 

Kanntest du die Serie „Forsthaus Falkenau“ schon früher?

Ich habe die vergangenen Staffeln nicht bewusst erlebt. Ab und zu eingeschalten, trifft besser zu. Jetzt interessiert mich natürlich auch die Geschichte vor „uns“.

 

Und seit 3. Januar 2007 sitzt du wie weitere fünf bis sieben Millionen Zuschauer vor dem Fernseher?

Ja klar! Auf jeden Fall. Komisch ist es aber schon, wenn man sich im Fernsehen sieht. An diesen Zustand werde ich mich wohl noch gewöhnen müssen. Meinen Freunden geht das ähnlich. Die Clique kennt mich nur in natura und jetzt schauen sie bei Jennys Abenteuern im „Forsthaus Falkenau“ genauer hin.

 

Im Vergleich zu den anderen, war dein Weg zur Serie – sagen wir mal „schlagzeilenkräftig“. Erzählst du uns die Geschichte.

Wenn ihr mit „schlagzeilenkräftig“ den Castingaufruf in der Münchner Tageszeitung ansprecht, dann gebe ich euch recht. Zu verdanken habe ich dies meinem Vater, der den Artikel gelesen und dem nichts besseres einfiel, als einen Brief zu schreiben – ganz ohne mich zu fragen. Böse war ich ihm nie und als die Zusage zum Casting kam, gingen wir hin. Zu verlieren gab’s für mich nichts. Ich konnte nur gewinnen. Dass man mich am Ende nahm – ohne jegliche Kameraerfahrung - überraschte mich. Doch die Freude war noch größer.

 

Dafür scheinst du ein Naturtalent zu sein.....

... danke, danke, aber da steckt viel harte Arbeit dahinter. Nach den ersten zwei Monaten am Set habe ich nebenbei Schauspielunterricht bekommen. Das hat mir eine Menge gebracht, denn bis dahin viel es mir schwer, spontan die jeweilige Gefühlslage vor der Kamera zu zeigen. Mit der Zeit klappte das immer besser. 

 

Lust weiterzumachen?

Auf jeden Fall – zumindest so lange wie man das Forsthaus und Jenny sehen will. In den Jahren vor Falkenau wollte ich unbedingt Innenarchitektin werden. Jetzt wird dieser Wunsch von der Schauspielerei verdrängt. Ich weiß wie schwer es ist und das ich noch jede Menge Erfahrungen sammeln muss. Wie kann ich das leichter als bei „Forsthaus Falkenau“. Wo die Arbeit Spaß macht, ich die Kollegen sehr mag und täglich dazu lerne. Doch dieser Berufswunsch ist heute noch Zukunftsmusik, die ich mir für die Zeit nach dem Abitur aufhebe, denn das will ich unbedingt machen.

 

Apropos mögen. Wie verstehst du dich mit deinem Filmvater, Hardy Krüger und deinem Opa, Martin Lüttge?

Total super. Wirklich. Es war gut, dass wir zu Anfang meiner Drehzeit alle nach Kanada fuhren. In dem fremden Land hatten wir genügend Gelegenheiten uns besser kennen zu lernen. Hardy ist ein toller Filmpapa, der mir die Angst und Aufregung der Kamera nahm. Er war am Set immer für mich zu sprechen. Genauso wie mein „Opa“. Mit Martin Lüttge zu drehen ist faszinierend. Doch auch mit den anderen verstehe ich mich super. Abseits der Kamera ist Paulina Schwab wie eine kleine Schwester für mich geworden und Lion Sokar, der große Bruder. Tina Bordihn mag ich auch unheimlich. Ihr seht – nicht nur vor der Kamera sind wir eine „dufte“ Truppe.

 

Wie viel Teresa Klamert steckt in Jenny?

Eine Menge. Ich mag ihre kecke Art. Die Dialoge zwischen Vater und Tochter kenne ich aus dem Alltag. Es werden sich viele meines Alters in Jenny wiederfinden – irgendwie jedenfalls. Etwas unterscheidet mich von Jenny aber immens – der Schritt die Heimat zu verlassen und von Kanada nach Küblach zu ziehen - hätte ich nicht so leicht gekonnt. Dafür mag ich meine Freunde und das Leben in München zu sehr. Doch wer weiß, wenn es den Eltern damit besser geht – und im Fall von Stefan Leitner ist das so – würde ich es vielleicht schweren Herzens auch tun.

 

Neues Lebensmotto „Ganz oder gar nicht“?

Wie meint ihr das jetzt?

 

Es bestand die Möglichkeit, dich irgendwann einmal bei einer Leichtathletikveranstaltung zusehen. Seit dem Sommer ist der Traum zerplatzt.

Ach so, das meint ihr. In diesem Falle können wir das Motto anwenden. Ich habe eine lange Zeit Freizeitsport betrieben. Neben der Schule fand man mich beim Leichtathletiktraining. Im Sommer 2006 musste ich mich entscheiden. Meine Wahl fiel auf die Schauspielerei, da ich in meiner Leitathletikmannschaft nicht mehr bleiben konnte, weil ich einfach zu unregelmäßig am Training durch das Drehen teilnehmen konnte. Sport gehört aber zu mir und so nutze ich die freie Zeit zum  Reiten, Skifahren oder ins Fitnessstudio zu gehen.

 

Daher der Mut zum Risiko? Wir haben gehört, dass du alle Stuntszenen in Kanada selbst gedreht hast.

Fast. Nur einmal musste die engagierte Stuntfrau ran und zwar in der Szene, als ich auf der Brücke stürzte. Danach machte ich alles wieder selbst. Angst hatte ich keine, denn für den Fernsehzuschauer ungesehen, war ich angeseilt. Trotzdem komisch war es schon 40 Meter in die Tiefe zu schauen.

 

Nach einer Saison vor der Kamera. Über welche Szene schmunzelst du am meisten und was hat dich besonders beeindruckt?

Am witzigsten war die Kanufahrt mit Hardy in Kanada. Wir beide hatten so unsere Probleme mit einer Wurzel und drohten fast zu kentern. Am spannendsten im letzten Jahr war der Dreh mit dem Wolf. Wobei, er kein richtiger Wolf ist, lediglich 80% Wolf und 20% Schäferhund. Gut zu wissen, aber beunruhigend war es trotzdem.

 

Nach drei Wochen Fernsehpräsenz mit tollen Quoten, gab’s sicher schon die ersten Autogrammanfragen.

Ja die gab’s. Wirklich süß und nett was sich einzelne einfallen lassen. Um später immer an die Zeit erinnert zu werden, habe ich angefangen, meinen persönlichen "Forsthaus Falkenau" - Ordner anzulegen.

 

 

 

Toi, toi, toi für die weiteren Episoden der ersten Staffel und beim voraussichtlichen Dreh an der Fortsetzung. Mit dem Wissen, dass dein zweites Lieblingsfach in der Schule, italienisch ist, sagen wir: "Grazie e Ciao".

 

Das Interview führte der 3F-Fanclub.

 

 

Film: Videogrüße

 

 

 

 

  Kontakt  I  Impressum  I  Rechtliche Hinweise

© Forsthaus Falkenau Fanclub, www.forsthaus-falkenau-fanclub.de